Durchdacht vom Anfang bis zum Ende – Well-designed from start to finish

Wiedernutzbarmachung erfolgt bei der Braunkohlengewinnung vom ersten Spatenstich an. So wie die Kohlengewinnung räumlich der Lagerstätte folgt, so begleitet die Wiedernutzbarmachung den Tagebaubetrieb über seinen gesamten Lebenszyklus. Die vom Gesetzgeber getroffenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Wiedernutzbarmachung beruhen  dabei auf drei Elementen:
Langfristige Raumordnungs- und Bergbauplanung, finanzielle Gewährleistung durch Rückstellungen des Bergbautreibenden und Prüfung und Überwachung durch Wirtschaftsprüfer sowie Finanz- und Bergbehörden.

Akzeptanz der deutschen Kohlenutzung – Fakten statt Fiktionen!

Eine Studie zur Akzeptanz des Rohstoffs Kohle der TU Bergakademie Freiberg liefert erstaunliche Ergebnisse: So spiegelt das negative Image der Kohle in der medialen Berichterstattung nicht die differenzierte Bewertung der Vor- und Nachteile durch die deutsche Bevölkerung wider. Überraschend ist auch, wie wenig die Mehrheit der Deutschen in Zeiten der Energiewende über die deutsche Energie- und Rohstoffversorgung und die Kohlenutzung wissen.

Im Rahmen der Studie des Lehrstuhls für Unternehmensführung und Personalwesen der TU Bergakademie Freiberg, die für das BMBF-geförderte Projekt „Deutsches EnergieRohstoff-Zentrum“ durchgeführt wurde, haben in einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts „TNS Emnid“ mehr als 1.000 Deutsche ihr Wissen und ihre Meinung zur Kohle und Kohlenutzung kundgetan. Für die Wissenschaftler um Prof. Michael Nippa ist angesichts der generationenübergreifenden Tragweite heute zu treffender Infrastrukturentscheidungen klar, dass es gerade im Zuge einer berechtigten Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung notwendig ist, die Diskussion zu versachlichen.

Mit ihrer Studie „Kohle – Akzeptanzdiskussionen im Zeichen der Energiewende“ wollen die Freiberger Wissenschaftler Denkanstöße geben und einen Beitrag zur Versachlichung der Auseinandersetzung und für bessere, konsensfähige Zukunftsentscheidungen liefern.

Energiereferenzprognose 2014 (ET Beitrag)

Das BMWi hat Mitte Juli 2014 die aktuelle Energiereferenzprognose auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die Prognose wurde Ende 2012 vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler in Auftrag gegeben, um die wahrscheinliche Entwicklung der Energiemärkte zu untersuchen. Die Studie gibt die Sicht der Gutachter wieder. Die Bundesregierung macht sich generell die Ergebnisse externer Studien nicht zu eigen, da diese naturgemäß auf unsicheren Annahmen beruhen.