Auswirkungen von deutschen CO₂-Vermeidungszielen im europäischen Strommarkt

Vor dem Hintergrund der im Dezember 2014 vom BMUB im Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 veröffent­lichten Vorschläge, im Stromsektor einen zusätzlichen CO2-Minderungsbeitrag von 22 Mio. t bis 2020 zu erreichen, und den hieran anknüpfenden Vorgaben in der Genehmigung des Szenariorahmens für den Netzentwicklungsplan 2025 in Auftrag gegeben worden.

Die Studie kommt zusammenfassend zu folgenden Ergebnissen:

  • Die zusätzliche deutsche Emissionsminderung führt zu Verlagerungseffekten ins europäische Ausland
  • Das deutsche Stromsaldo mit dem Ausland reduziert sich, der Stromexport wandelt sich in einen steigenden Stromimport
  • Im Minderungsszenario steigt insbesondere in Belgien, Polen, Niederlande und Tschechien die Erzeugungsmenge aus Steinkohlekraftwerken
  • Die in Deutschland eingesparten CO2-Mengen werden zum Großteil im Ausland emittiert
  • Anhand der Ergebnisse lässt sich der Effekt einer einseitigen Belastung deutscher Kraftwerke im europäischen Erzeugerwettbewerb und Emissions­handel illustrieren.

Energiereferenzprognose 2014 Endbericht

Das BMWi hat Mitte Juli 2014 die aktuelle Energiereferenzprognose auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die Prognose wurde Ende 2012 vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler in Auftrag gegeben, um die wahrscheinliche Entwicklung der Energiemärkte zu untersuchen. Die Studie gibt die Sicht der Gutachter wieder. Die Bundesregierung macht sich generell die Ergebnisse externer Studien nicht zu eigen, da diese naturgemäß auf unsicheren Annahmen beruhen.

Energiereferenzprognose 2014 Kurzfassung

Das BMWi hat Mitte Juli 2014 die aktuelle Energiereferenzprognose auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die Prognose wurde Ende 2012 vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler in Auftrag gegeben, um die wahrscheinliche Entwicklung der Energiemärkte zu untersuchen. Die Studie gibt die Sicht der Gutachter wieder. Die Bundesregierung macht sich generell die Ergebnisse externer Studien nicht zu eigen, da diese naturgemäß auf unsicheren Annahmen beruhen.